Kredit
Die Leitzinsen sinken seit Monaten, was Kredite für Unternehmer billiger machen soll. Aber das funktioniert nicht so. Trotz fallender Leizinsen verstärken die Banken die Voraussetzungen für Kredite und passen sich dadurch der Tendenz in dem Euro-Bereich an.
Die Bedingungen für Kredite in Deutschland haben sich in den letzten Monaten eindeutig verschlechtert, denn die Banken reagieren mit heftigeren Normen auf den Konjunktureinbruch. Sie wollen dadurch in erster Linie vermeiden, dass die Kreditausfälle in die Höhe erreichen. Das ergibt sich aus der vierteljährlichen Umfrage der Bundesbank bei den Kreditverantwortlichen eines bedeutenden Bankenquerschnitts. Danach wurde von der Hälfte der Banken im abgelaufenen Quartal wiederholt die Normen für Unternehmenskredite verschärft, nachdem dies in den beiden vorangegangen Quartalen jeweils schon von einem Drittel der Banken durchgeführt wurde.
Selbst falls Kredit (sogar ein Online Kredit) genehmigt wird, erhalten die Unternehmen immer öfter nicht die komplette nachgefragte Kreditsumme, und sie brauchen aus diesem Grunde mehr Sicherheiten als früher. Darüber hinaus profitierte die große Mehrheit der Banken von den sinkenden Leitzinsen und erhöhte dadurch ihre Zinsmargen. Somit fand sich die 3 % Zinssenkung der Europäischen Zentralbank seit Oktober nur zum Teil bei den Bankkunden in Form einer Kreditverbilligung ein.
Zum ersten Mal längst ist der Beitrag der Banken, die ihre Kreditvergabe verschärfen, in Deutschland sogar größer als im anderen Euro-Bereich. Als Hauptgrund wurde die Konjunkturentwicklung angegeben, was daran liegen dürfte, dass der Konjunktureinbruch in Deutschland eindeutig intensiver ist als in den meisten anderen europäischen Ländern.
Die deutschen Banken drückten zum ersten Mal seit 5 Jahren auch in Bezug auf die Immobilienkredite an private Haushalte bemerkbar auf die Bremse. Kaum ein Viertel der Banken haben ihre Normen verschärft.
Die deutschen Banken berichteten mehrheitlich über leicht wachsenden Kreditnachfrage, trotzdem fiel das ausstehende Volumen an Unternehmenskrediten zurück. Das geht aus der von der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ihrer Webseite publizierten Kreditstatistik hervor. Das bedeutet, dass die Banken mehr Tilgungszahlungen erhielten als sie neue Kredite ausreichten. Aus diesem Grunde fiel das Kreditvolumen im März unter den Stand von Dezember zurück.
Vorteile einer Umschuldung:
Der neue Kredit ist deutlich kostengünstiger und die Zinsen werden gesenkt. Natürlich sollte man immer erwägen, ob eine Umschuldung sich auszahlt, denn kleine Geldsummen können generell schnell abgezahlt werden und sind den Aufwand zum Teil nicht wert.
Wer sein Darlehen berechnen lassen will, der kann dies mit dem Darlehensrechner machen. Hier gibt es Infos zum Sofortkredit und hier zu Kredite.
Geldanlage & Tagesgeld, Festgeld
Bei der Geldanlage achten die meisten Anleger vor allem auf die Sicherheit des angelegten Geldes. Deswegen erscheinen riskante Analegprodukte wie Aktien oder Anleihen für die meisten Anleger unattraktiv. Stattdessen ziehen es viele private Anleger und Sparer vor, ihr Geld auf dem Cash Konto zu verwahren, statt hohe Risiken einzugehen. Grundsätzlich sollte Geld aber nur dann angelegt werden, wenn die Rendite gerechtfertigt ist. Da Girokonten meist unverzinst sind, eignen sie sich demnach nicht für die Geldanlage.
Großer Beliebtheit bei sicherheitsorientierten Anlegern erfreuen sich vor allem Tagesgeldkonten. Die hundertprozentige Einlagensicherheit verbunden mit einem Zinssatz, der deutlich über den Sparbuchzinsen liegt, ist das Tagesgeld attraktiv. Außerdem bietet kaum ein anderes Produkt eine derart hohe Liquidität: Einlagen auf Tagesgeldkonten sind täglich verfügbar! Der Zinssatz kann durch die Bank jederzeit geändert werden, was sich besonders bei einer negativen Zinsentwicklung unmittelbar negativ auf die Rendite auswirkt.
Längere Bindungen müssen Anleger dagegen bei festgeldanlegen eingehen. In der Regel liegt die Mindestanlagedauer hier bei 12 Monaten. Nach oben gibt es grundsätzlich keine Grenze. Allerdings bieten die meisten Banken Laufzeiten von maximal 60 Monaten an. Festgelder, die über 10 Jahre laufen, sind dagegen sehr selten. Von der Einlagensicherheit unterscheiden sich Festgeldkonten nicht von Tagesgeldkonten. Allerdings ist die tägliche Verfügbarkeit nicht gegeben. Die Festgelegte Laufzeit sollte eingehalten werden, wenn keine Abstriche bei der Rendite in Kauf genommen werden wollen. Im Falle einer vorzeitigen Verfügung sollte eine dreimonatige Kündigungsfrist eingehalten werden. Der Abschluss eines langlaufenden Festgeldes ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn sich die Zinsen auf einem hohen Niveau befinden, da ansonsten nicht von steigenden Marktzinsen profitiert werden kann.
Ähnlich wie das Festgeld eignet sich auch das Termingeld zur sichern Geldanlage bei festem Anlagehorizont. Allerdings ist der Zeitraum, über den der Kunde sich an das Produkt bindet, deutlich kürzer. In der Regel liegen die Laufzeiten von Tagesgeldkonten zwischen 30 und 365 Tagen, sodass sie sich besonders für Anleger eignen, die einen kurzfristigeren Anlagehorizont haben.
Welches Produkt sich am besten für die sichere Kapitalanlage eignet, hängt vor allem von den Präferenzen des Anlegers ab. Besonders der Anlagehorizont sollte bei der Wahl des passenden Produkts unbedingt berücksichtigt werden. Allerdings gilt grundsätzlich: Für jeden Anlagehorizont gibt es ein geeignetes Produkt. Wichtig ist nur, dass eine positive Rendite erzielt wird und das Geld nicht unverzinst (siehe auch die aktuellen Marktzinsen) verwahrt wird!